Ernährung und Gesundheit

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Ernährung

Wäre es schön wenn man im Supermarkt die Gesundheit kaufen kann. Hier ein bisschen Langlebigkeit aus er Tiefkühltruhe, da etwas Muskelkraft aus dem leckeren Vitaminsaft und an der Kasse wird schnell noch etwas für die Zahngesundheit eingepackt.

Das sind die Dinge die uns die Werbung tagtäglich mit ihren Werbesprüchen vermitteln möchte. Wenn das wirklich alles stimmen würde wäre die Gesundheit und vor allem die gesunde Ernährung keine Utopie mehr. Längst sind in unsere Supermärkte Produkte eingezogen die uns gesünder, leistungsfähiger oder aktiver machen sollen. Da bietet bald jeder Joghurt die Kraft von innern heraus, Schokolade, Bonbons und Limonade schmecken nicht mehr nur lecker, sondern sind fettfrei, ballaststoffreich und bieten sogar eine Vitaminquelle. Selbst Diätprodukte, die ein vergnügliches Abnehmen versprechen finden wir in den Regalen der Supermärkte.

Nur was ist wirklich dran an all diesen Versprechungen? Die EU will jetzt mit einem neuen Gesetzt Klarheit schaffen. So ist gibt es ab Juli dieses Jahres neue Richtwerte für nährwertbezogene Angaben auf Lebensmitteln. Produkte die mit fettfrei, kalorienreduziert oder salzarm beworben werden, müssen Inhaltstoffe enthalten die bestimmten Grenzwerten unterliegen.

Bis zum Herbst 2009 wird eine Lebensmittelbehörde aufgestellt die eine Positivliste aufstellt, um gesundheitsbezogene Aussagen wie Kalzium ist gut für die Knochen auf den Prüfstand stellt. In Zukunft dürfen die Hersteller nur noch mit diesen Aussagen werben, wenn diese auf eine wissenschaftliche Grundlage hat. Hinzu kommen weitergehende Einschränkungen und Auflagen, bei der Werbung für Kinder Nahrungsmittel, sowie die Aufstellung von Nährwertprofilen. Auch mit basischer Ernährung kann man abnehmen.

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Das ist natürlich alles ein immenser bürokratischer Aufwand, diese Dinge Europa weit zu kontrollieren. Abgesehen davon gibt es keine Einigkeit zwischen den Ernährungsmittel Wissenschaftlern was ist gesund und was nicht. Selbst wenn es hier in Zukunft einen Konsens geben sollte, heißt es nicht, dass das auch immer so bleibt.

Sicher solche Festlegungen sind schon hilfreich, nur kaum jemand wird alle Tabellen beim Einkauf zur Verfügung haben. Immer mehr kann beobachtet werden das Kinder bereits überwichtig sind. Die Ursachen sind eigentlich klar, wir Deutschen essen zu salzig, zu fett, zu süß. Sitzen zuviel vor dem Fernsehen oder am Schreibtisch im Büro und bewegen uns dabei zu wenig.